Brautjungfern und Brautführer

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Heute wollte ich über die Hochzeitsfeier sprechen – warum haben wir Brautjungfern und Brautführer? Was sind die Traditionen und Gründe für Hochzeiten, Brautführer und Brautjungfern zu haben? Viele Brautpaare stellen fest, dass sie die Unterstützung ihrer besten Freunde und engsten Verwandten brauchen, um sich auf ihren Hochzeitstag vorzubereiten, und ich finde es sehr gut, dass diese Rollen ziemlich alt sind und ungewöhnliche Anfänge haben!

Würdet Ihr es glauben, Brautjungfern und Brautführer (letztere ist die männliche Version, auch häufig unter „Groomsmen“ bekannt“) waren ursprünglich dazu da, als Schutz vor eifersüchtigen Dämonen zu dienen, die das Brautpaar schnappen wollten.

Bräute – Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du Deine Brautjungfern Deine Kleiderauswahl zeigen sollst, kannst Du ihnen versichern, dass die Brautjungfern traditionell identisch mit der Braut gekleidet waren, um die bösen Geister so zu verwirren, dass sie nicht wissen, wer die Braut war. Diese Tradition endete während der viktorianischen Ära, als die Mode darin bestand, Brautjungfern in weiße Kleider mit kurzen Schleiern zu kleiden, die im Kontrast zum voluminösen Schleier- und Schleppsystem der Braut standen. Als das Britische Empire wuchs, wurden kommerzielle Farbstoffe immer verfügbarer, die aus der ganzen Welt importiert wurden, und so begannen Brautjungfernkleider, die Farben zu ändern, um diese neu entdeckte Farbpalette widerzuspiegeln.

Trauzeugin und Trauzeuge vs. Brautjungfer und Brautführer – wo ist der Unterschied?

Als Hochzeiten eher zu einem geplanten Ereignis wurden, wurde die Rolle der Trauzeugin und des Trauzeugen geschaffen, da einige Tage vor einer Hochzeit ein älteres Dienstmädchen die zukünftige Braut besuchen würde. Übrigens, wusstet Ihr, dass Eure Trauzeugin bzw. Trauzeuge, wenn sie oder er selbst verheiratet ist, technisch Eure/Euer Ehrenmatrone heißen sollte? Ich bin mir nicht sicher, ob es den gleichen Klang hat… Wie auch immer, die Hauptrolle der Trauzeugin bzw. Trauzeugen bestand traditionell darin, dafür zu sorgen, dass die Braut oder der Bräutigam sich anzog, während die Brautjungfern der Braut beim Dekorieren für das Hochzeitsfest halfen. Ganz anders bei den Brautführern

Warum haben wir Brautführer?

Brautführer oder „Groomsmen“ waren die Männer, die dem Bräutigam während der „Ehe durch Gefangennahme“ beistanden, eher wie eine kleine Armee, die die wütende Familie der Braut abwehrte, als der Bräutigam mit ihr in den Sonnenuntergang ritt.

In der irischen Tradition wurden die Brautführer „Brautmänner“ oder „Brautritter“ genannt, die dafür sorgten, dass die Braut sicher in der Kirche und danach im Haus des Bräutigams ankam. Die Braut hatte auch Frauen, die ihr halfen. Sie wurden, Ihr habt es sicherlich bereits erraten, „Brautjungfern“ oder „Brautfrauen“ genannt. Jetzt entscheiden sich Bräute manchmal dafür, ihren besten männlichen Freund als Brautmann zu haben (in Anlehnung an die irische Tradition) und ihre Freundinnen dort zu haben.

Nach der deutschen Folklore mussten Männer, die sich vor vielen Monden für eine Frau entschieden hatten, sie oft entführen, um sie zu heiraten, sofern ihre Familie nicht zustimmte. Alleine konnte er das nicht tun. Und so reiste er mit einem Freund, dem „besten Mann“, für die anstehende Aufgabe zum Haus der Brautfamilie. Oft versuchte die Familie der Braut, die Braut zurückzubekommen. So wurden die Brautführer gebeten, während der gesamten Hochzeitszeremonie, und sogar außerhalb des ehelichen Hauses, wachsam und bewaffnet an der Seite des Bräutigams zu bleiben. Das war sicherlich kein einfacher Job, wie Ihr Euch denken könnt! Heutzutage ist so eine Aufgabe gar nicht mehr auszumalen und weit entfernt von der Organisation des Junggesellenabschieds und der Pflege der Eheringe der heutigen traditionellen Rolle!

Vielen Dank fürs Lesen, Euer
Dominik

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